Kaiserschmarrn

Kaiserschmarrn ist eines der bekanntesten österreichischen Süßspeisen und besteht traditionell aus einem Eierkuchenteig.

vegane Kaiserschmarrn (Rezept von Simply Vegan)

Zubereitungszeit: ca. 10min
Zutaten für 2 Personen:
–  180g Mehl
– 350ml Hafermilch
– 4EL Rapsöl
– 4TL Backpulver
– 2EL Zucker
– Puderzucker
– Beilage, z.B. Apfelmus, heiße Kirschen

Das Mehl mit der Hafermilch, Rapsöl, Backpulver und Zucker in eine Rührschüssel geben und alles gut miteinander vermischen. Eine hohe Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd heiß werden lassen. Dann das Ganze in die Pfanne geben, kurz von der Unterseite ausbacken und anschließend mit einer Gabel in Stücke zerteilen. Die Stücke von allen Seiten leicht bräunlich ausbacken.

Statt des Apfelmuses kann auch frisches Obst genommen werden, z.B. Johannesbeeren, die am Schluss noch einige Minuten mit in die Pfanne wandern.

Schupfnudeln

Juhu, ein Gastbeitrag! Heute wollen wir uns der Frage widmen, ob Schupfnudeln eigentlich vegan sind. Die Frage ergab sich mir heute, als ich mittags in der Kantine in Ermangelung fleischloser, sättigender Alternativen welche gegessen habe – reinen Gewissens, da ich mich erinnern konnte, dass es diese einst auch mal Zuhause gab.

Eine kurze Recherche im Internet ergab soeben allerdings, dass ich mich da wohl bitter getäuscht habe – Schande über mich. Die Erinnerung stammt demnach wohl noch aus früheren Fleischzeiten. Laut Wikipedia bestehen Schupfnudeln (oder auch Fingernudeln – haha!) traditionell aus Mehl, Ei und Kartoffelteig, oder so ähnlich.

Allerdings gibt es durchaus aus vegane Verwandte im Handel, die ganz ohne Ei auskommen. Wer sich nicht lange durch Regale wühlen will, kann auch online bestellen. z.B. auf  vegan-wonderland.de oder alles-vegetarisch.de

Oder noch besser: selber machen (Rezept hier). Wie praktisch, dass Schupfnudeln ähnlich wie Pfannkuchen sehr flexibel in der Beilage sind, da sie sowohl zu Apfelmus/Zimt-Zucker als auch zu Gemüse/Fleischersatz passen. Na dann ran an die Pfanne und ausprobiert!

Mousse au chocolat

Traditionelle Mousse au chocolat basiert im Wesentlichen auf Eiern und Schlagsahne. Will man vegan kochen, hat man im wesentlichen diese Möglichkeiten:

Rezept mit Tofu (Seidentofu oder weichem, pürierten Tofu)
Rezept mit Sojamilch und -sahne
Rezept mit Avocado (und Sahne)

Das Rezept mit Avocado klingt zugegebenermaßen etwas ungewöhnlich (das fanden wir auch), aber es schmeckt wirklich richtig lecker und hat sogar Nichtveganer, die wir zum Essen eingeladen haben, geschmacklich überzeugt. Avocados enthalten viel Fett, aber auch eine Reihe Mineralstoffe und Spurenelemente. Mehr Infos zu Avocados gibts hier.

Pudding

Schoko-, Vanille-, Karamell- … PUDDING schmeckt einfach großartig und da möchte wirklich niemand drauf verzichten. Gute Nachricht: Müssen wir auch nicht.

fertiger Pudding enthält meist Gelatine (außer der von Landliebe), ist also nicht einmal vegetarisch, zudem enthält er Milch oder Milchbestandteile. Eine wirklich leckere Alternative sind die Puddings von Alpro (stehen im Supermarkt nicht im Kühlregal, sondern bei der H-Milch).

Wenn man Pudding selber machen will, nimmt man einfach statt Milch eine der Alternativen, z.B. Sojamilch. Diese hat zwar einen leichten Eigengeschmack, aber wir haben die Erfahrung gemacht dass sie nicht so schnell anbrennt wie Kuhmilch. Fertiges Puddingpulver ist im Normalfall vegan, da es aus kaum mehr besteht als Stärke, Aroma und Farbstoffen.

Wer auf Fertigpulver verzichten will, findet im Internet viele Rezepte, z.B. für
Erdbeerpudding
Schokoladen-Erdnussbutter-Tofu-Pudding
Zitronenpudding

Wer auch auf Sojamilch verzichten will, findet auch Rezepte mit Avocados, z.B. dieses hier:

1 reife Avocado
2 Bananen
Saft einer halben kleinen Zitrone
Vanillepulver nach Geschmack

Fruchtfleisch aus der Avocado lösen, Vanillepulver und Zitronensaft zugeben, mit den Bananen fein pürieren… lecker auch als Schokopudding, dafür etwas Kakaopulver zugeben.

Sahne

Sahne kann unterschiedlich ersetzt werden, abhängig davon welchen Zweck sie erfüllt. Die Alternativen bestehen aus Soja, Reis oder Kokos.

Sprühsahne gibt es fertig z.B. Schlagfix von Leha (gibts in einigen gut sortierten Bioläsen oder im Internet).

Zum Kochen bietet sich Alpro Cuisine an, welches man z.B. im Rewe findet und sich u.A. sehr gut für Soßen eignet.

Zum Backen kann man Kokosmilch verwenden. Kim VeganWonderland, die sehr geniale vegane Torten zaubert, empfiehlt für Cupcakes, Muffins und Torten die Verwendung einer Kokos-Schlagsahne. Das Rezept dazu findet ihr hier.